Achtung Urlauber! Diese 6 Ferien-Fallen können richtig teuer werden

Veröffentlicht am: 08.Juli.2025Kategorien: RechtlichesLesezeit: 3 Min.
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Nora Wölflick schreibt über interessante, aktuelle Themen für den Love & Law Blog bei Recht 24/7.

Der Sommer ist da – die Koffer sind gepackt, das Urlaubsfeeling ist am Start. Doch aufgepasst: Wer glaubt, am Strand oder im Ferienort gelte die totale Freiheit, könnte sich kräftig irren. Denn neue Verbote in beliebten Urlaubsländern sorgen für Ärger, Bußgelder – und jede Menge Unverständnis. Wir zeigen, was Sie besser lassen sollten, wenn Sie nicht mit leeren Taschen oder schlechter Laune zurückkehren wollen.

Bikini-Verbot in Portugal – bitte was?!

Sonne, Strand und Bikini – das passt doch wie Eis zur Waffel. Doch in Albufeira, einem bekannten Badeort an Portugals Algarve, heißt es ab Juli: Bademode nur noch am Strand, im Hotel oder auf dem Weg dorthin. Wer im Bikini durch die Stadt schlendert, riskiert bald ein saftiges Bußgeld zwischen 300 und 1.500 Euro. Zwar soll es erst eine „Aufklärungskampagne“ geben, aber ob man als Tourist weiß, dass man gemeint ist? Fraglich.

Badehosen-Stress in Frankreich – keine Shorts im Pool!

In Frankreich herrscht in vielen Schwimmbädern klare Kleiderordnung: Weite Badeshorts? Verboten! Nur enge Badehosen sind erlaubt – aus Hygienegründen. „Kurze Hosen, Unterwäsche und Bade-Shorts sind ausdrücklich verboten“, heißt es beispielsweise auf der Website der Schwimmbäder in Grenoble. Also lieber vorher die Badehose checken – sonst wird’s nix mit dem Sprung ins kühle Nass.

Fotografieren kann teuer werden – besonders in Polen und Tschechien

Urlaubsfotos sind Pflicht – aber nicht überall erlaubt. In Tschechien und Polen sind viele militärische und staatliche Anlagen tabu fürs Objektiv. Und die Liste ist lang: In Polen sind 25.000 Orte betroffen – von Brücken über Flughäfen bis hin zu Häfen. Wer trotzdem knipst, riskiert Geldstrafen bis zu 4.700 Euro oder sogar bis zu 30 Tage Haft. Und ob die Schilder mit „Zakaz fotografovani“ wirklich jeder versteht, ist fraglich…

Limone sagt: Limo ja, Alkohol nein!

Limone am Gardasee ist ein echtes Urlaubsparadies – doch wer dort mit einem kühlen Bier durch den Park zieht, könnte bald Post von der Gemeinde bekommen. Seit Mitte April ist Trinken in öffentlichen Bereichen wie Parks oder Gehwegen verboten. Wer sich nicht dran hält, zahlt zwischen 25 und 500 Euro. Bürgermeister Franceschino Risatti meint’s ernst.

Camping mit Meerblick? In Griechenland besser nicht

Der Traum vieler: Aufwachen direkt am Meer. In Griechenland ist das seit Mai passé. Wildcampen oder das Parken von Wohnmobilen an Stränden, Küsten oder sogar in Wäldern ist jetzt verboten. Die Polizei kontrolliert laut ADAC regelmäßig – wer erwischt wird, zahlt 300 Euro. Auch das Parken in Wohngebieten ist nach 24 Stunden tabu. Also vorher gut informieren, wo das Wohnmobil wirklich stehen darf.

Rauchen am Strand – in Frankreich ab Juli verboten

„Die Freiheit, zu rauchen, endet dort, wo das Recht der Kinder auf saubere Luft beginnt“, sagt Gesundheitsministerin Catherine Vautrin. Ab dem 1. Juli ist das Rauchen an Stränden, in Parks und anderen öffentlichen Plätzen in ganz Frankreich verboten. Wer dagegen verstößt, zahlt 135 Euro. Frankreich macht ernst mit dem Gesundheitsschutz – ob das alle Urlauber so locker sehen?

Regeln sind gut — aber manchmal auch zu viel des Guten

Klar, Regeln schützen – die Umwelt, die Kinder, den öffentlichen Raum. Aber die Flut an Verboten wirkt teilweise wie ein Vorschlaghammer gegen Mücken. Muss wirklich jede Badehose reglementiert, jede Zigarette geahndet, jedes Foto überwacht werden? Ein bisschen mehr Augenmaß und Vertrauen in die Eigenverantwortung wäre in vielen Fällen klüger – und würde Reisenden wie Einheimischen den Sommer nicht unnötig vermiesen.

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