Trumps Kryptogold: Wie die Ex-Präsidenten-Familie im Milliardenbad schwimmt

Veröffentlicht am: 09.September.2025Kategorien: Start-up & Gründen, Tech & E-CommerceLesezeit: 2 Min.
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Hakan Tok schreibt Artikel zu technischen Themen im Blog Recht 24/7 Love & Law.

Bild: T. Schneider / shutterstock.com

Der Dollarregen kam per Blockchain

Gleich zwei Kryptoprojekte haben den Trumps innerhalb kürzester Zeit über eine Milliarde US-Dollar eingebracht. Es geht also nicht um klassisches Business mit Immobilien wie dem Trump Tower, sondern um moderne Spekulationsware: Kryptowährungen und Mining-Aktien.

Die Finanznachrichtenagentur Bloomberg hat tief gegraben – und eine Zahl hervorgeholt, die beeindruckt: Trumps Vermögen soll sich jetzt auf 7,7 Milliarden US-Dollar belaufen. Und das vor allem wegen Geschäften mit sogenannten Stablecoins und einem überraschenden Börsendebüt einer Miningfirma.

Zwei Firmen, eine Familie, Milliardengewinne

Im Zentrum des Geldregens: das Unternehmen World Liberty Financial. Die Firma gibt es erst seit dem letzten Herbst – doch sie hat bereits zwei Kryptowährungen herausgebracht: zuerst eine Stablecoin namens USD1, dann vergangene Woche die volatile Währung $WLFI.

Das Interessante: Mehrere Söhne Trumps haben Führungsrollen in der Firma. Mit der neuen Währung konnten sie laut Bloomberg schon jetzt 670 Millionen Dollar einsammeln. Und: Wer $WLFI hält, hat Mitspracherechte bei Firmenentscheidungen – ein cleveres Detail, das nach mehr klingt als nur einem klassischen Investment.

Doch das war nur der erste Akt. Es folgt der Börsengang (besser gesagt: ein „Reverse Merger“) der Firma American Bitcoin. Auch hier wieder Trump-Söhne als Gründer. Die Miningfirma aus den USA kooperiert mit kanadischer Technik und kam durch die Übernahme einer anderen Firma plötzlich an die Technologiebörse Nasdaq. Dort ist sie jetzt gelistet – und der Kurs ging sofort steil. Eric Trump hält laut Bloomberg 7,5 % der Anteile, Donald Trump Jr. soll ebenfalls beteiligt sein.

“Korruption, schlicht und einfach”

Das letzte Wort hat – natürlich – die Politik: Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren bringt es auf den Punkt. Ihre Aussage: “Korruption, schlicht und einfach.“

Denn: Der Verdacht steht im Raum, dass hier Nähe zur Macht mit Geld veredelt wird – und das auf eine Art, die selbst für US-Verhältnisse schwindelerregend ist. Und während Experten und Politiker Alarm schlagen, bleiben echte Konsequenzen bisher aus. Trumps Nähe zu Krypto sorgt schon lange für Stirnrunzeln – geändert hat sich wenig. Im Gegenteil: Das Kryptogeschäft der Familie wächst.

Cleveres Unternehmertum – oder illegale Verstrickungen?

Das alles riecht nach einem digitalen Selbstbedienungsladen im Familienformat. Kryptowährungen sind schon für sich kaum reguliert – wenn dann auch noch Politikerfamilien dick einsteigen, entsteht ein gefährlicher Mix aus Macht, Markt und Moneten. Dass das in einem demokratischen System nicht mal zu einer offiziellen Untersuchung führt, ist das eigentliche Problem. Wer hier noch an Zufälle glaubt, sollte sich besser nicht mit Poker versuchen.

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